Die Welt am Abgrund?

Die Welt am Abgrund?

Man macht sich so seine Gedanken, wenn man in diesen Zeiten die Nachrichten verfolgt. Zu allen Zeiten war die Welt die Aufruhr, haben sich Kriege entwickelt und wurde Frieden geschlossen. Aber im Moment scheint wieder eine Zeit angebrochen, in der alles aus den Angeln gehoben wird. In denen alte Werte keinen Bestand mehr haben und alles ins Chaos stürzt. Wenn man dem Spruch „Das ist kein Chaos, das Universum ordnet sich nur neu“ Glauben schenkt, bin ich gespannt, was am Ende dabei herauskommt …
Da haben wir im Osten, gar nicht allzu weit von uns entfernt, einen Machthaber, dem wir beim Aufbau einer Diktatur zusehen können – ich hätte niemals erwartet, einmal Zeugin einer solchen Entwicklung zu werden.
Und auf der anderen Seite haben wir im Westen die Frage, ob morgen die Pest oder die Cholera gewählt wird, ausgestattet mit zu viel Macht, um sie ignorieren zu können. Die Stimmen gehen weit auseinander, wirklich haben will man weder den einen noch die andere. Manche sagen, es wäre vielleicht gar nicht schlecht, wenn Amerika das bekommt, was es verdient … den Worst Case. Einfach nur, damit sie sehen, wie dumm sie gewesen sind. Ich halte das für gefährlich.
Was tut man also in Zeiten, in denen sogar der IS beinahe schon zum gewohnheitsmäßigen Problem geworden ist? Wie viel Chaos lässt sich weg ignorieren? Und wie lange noch? Ist tatsächlich die einfachste Lösung, Nachrichten von sich fernzuhalten, um dem Einfluss, der Manipulation durch die Presse zu entgehen? Schützt das vor irgendwas? Oder stellen wir dann nur eines Tages fest, dass wir unvorbereitet sind, wo wir es besser nicht wären?

Fragen über Fragen …

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