Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

Kennt ihr das? Wenn man einen Berg Arbeit vor sich hat, der so riesig undkompliziert ist, dass man ziemlich ehrfurchtsvoll davor steht und nicht viel mehr über die Lippen bringt als ein „Wow“, während man „Ach du Scheiße“ denkt?
Nun … einen Berg dieser Art schaue ich mir seit fast zwei Wochen an. Stehe davor und mustere ihn, während ich versuche, den Punkt zu finden, an dem ich anfangen kann, die Erde zu lockern und den Berg abzutragen, Stück für Stück.
Man wächst ja bekanntlich mit seinen Herausforderungen, und wenn ich etwas in den letzten Monaten gelernt habe, dann dass alles möglich ist, wenn man es wirklich will. Dass man Ungeahntes leisten kann, wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen.

Heute habe ich endlich einen Ansatzpunkt gefunden. Ich habe mir also den Spaten (=Kugelschreiber) genommen und angefangen. Interessanterweise hilft es mir immer beim Denken, Recherchieren und Schreiben (wenn die Motivation gerade nicht so da ist), wenn ich zum Beispiel im Fernsehen oder in einem Film arbeitende Menschen sehe. In Papieren wühlende Menschen. In Bergen von Papier versinkende, konzentriert lesende Menschen. Ich hab keinen Schimmer warum, aber das motiviert mich ungemein. Dann kann ich mich hinsetzen und anfangen. Bestes Beispiel: „Verblendung“. Der Film. Mit Daniel Craig. Wenn der anfängt, sich in dem kleinen Häuschen einzurichten und überall alles herumliegt, sitze ich auf der Couch davor und arbeite parallel dazu wie blöde. Klingt verrückt, ist aber so. 🙂

Und da der Spaten nun angesetzt ist … werde ich versuchen, den Berg sukzessive abzuarbeiten. Stück für Stück. CHAKKA, auf geht´s.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.