Motivationsgespräch

Motivationsgespräch

Es ist schon lustig, wozu sich manche Dinge entwickeln. Heute war der Schornsteinfeger bei uns, zur jährlichen Kontrolle der Boiler. Was als simpler Smalltalk über Bücher begann, entwickelte sich schnell zu etwas, was mich ungeheuer motiviert hat:
Er begann, von einem Thriller zu schwärmen, den er gelesen hat. Von Sebastian Fitzek. Quasi einem Verlagskollegen von mir. Unser Schornsteinfeger war so begeistert von diesem Buch, dass es mich mitgerissen hat und ich es mir heute sofort gekauft habe.
Aber noch etwas anderes kam auf, so im Nachhall: Ich dachte: „Ich will, dass die Leser über MEINEN Thriller ganz genau SO reden.“ Gibt es eine größere Motivation? Ich denke nicht.
Was mache ich also? Ich sitze gerade am Rechner und überarbeite fleißig weiter, was jetzt schon gut ist, aber nach wirklicher Fertigstellung absolut packend, mitreißend und aufsaugend sein soll.
Danke, lieber Schornsteinfeger, für dieses unerwartete Geschenk. 🙂

Eine Unterhaltung im Dunkeln

Eine Unterhaltung im Dunkeln

„Wer bist du?“, fragte ich schüchtern. Ich war verunsichert. Beinahe war ich mir sicher, die Stimme zu erkennen. Aber nur beinahe.
„Ich bin du“, hörte ich die Antwort. Sanft waberten die Worte durch die Dunkelheit.
„Ich? Aber wie kann das sein? Bislang dachte ich …“ Ich kam nicht dazu, meinen Satz zu beenden. Ein leises Lachen, das mir auf unheimliche Art und Weise gut gefiel, unterbrach mich. „Du hast gedacht, du wüsstest schon alles. Aber jetzt hat sich etwas verändert.“
Ich nickte. Ja, es hatte sich viel verändert. „Die Grenzen sind weg.“ Ich hörte es fast, das tonlose Nicken. „Sie haben dich immer beschützt.Aber sie haben dich auch klein gehalten.“
Ich seufzte. „Ich bin jetzt aber nicht mehr klein.“ Die Stimme in der Dunkelheit antwortete: „Nein, das bist du nicht mehr. Und du brauchst auch die alten Grenzen nicht mehr. DU entscheidest, wer und wo du sein willst.“
Ich dachte einen Moment lang darüber nach.
„Ich … ich glaube, ich habe ein bisschen Angst davor. Es fühlt sich so seltsam an.“ Ich spürte eine warme Hand, die in der Dunkelheit behutsam meine Wange berührte. „Wovor genau hast du denn Angst?“
Diese Antwort war einfach: „Ich weiß ja nicht, was auf mich zukommt. Wie sich alles entwickeln wird.“
Mein Ich lachte. „Das wusstest du bislang aber auch nie, oder? Du hast dir nur eingebildet, alles zu wissen. Im Voraus planen zu können. Du warst dir in allem so verdammt sicher. Aber niemand weiß, was kommt.“
Für eine Weile waren wir beide still. Schließlich fasste ich neuen Mut: „Wie … wie ist denn das so, DU zu sein?“
Mein Ich lachte. „Du meinst, wie es sein wird, DU zu sein? Nun … es ist eine ziemlich freie Erfahrung. Aber du musst sie schon selbst machen. Vieles wird deine Entscheidung sein, und manchmal werden andere deine Entscheidungen beeinflussen. Und manchmal wirst du dich einfach in die richtige Richtung treiben lassen.“
Ich stutzte. „Das hab ich bislang aber auch gemacht.“
„Stimmt. Und es hat dich hierher gebracht. Deswegen führen wir jetzt diese Unterhaltung.“
Ich nickte, bevor mein Ich weitersprach: „Aber du hast dein Leben immer danach ausgerichtet, was andere glücklich macht. Und hast dich immer zurückgestellt.“
Ich schüttelte empört den Kopf. „Das stimmt nicht! Ich …“ Wenn ich so recht darüber nachdachte, hatte ‚Rücksichtnahme‘ aber tatsächlich einen großen Teil meiner Grenzen gebildet.
„Du hast jetzt begriffen, dass deine Möglichkeiten endlos sind, wenn du deinem Herzen folgst. Und tust, was dich ganz tief drinnen glücklich macht.“
Ich spürte, wie sich meine Augen mit Tränen füllten. „Bist du denn glücklich?“, flüsterte ich, und spürte die Antwort bereits, ohne sie gehört zu haben. Innere Stärke, Selbstbewusstsein und Glück kamen in der Dunkelheit wellenartig auf mich zu. Ich bewunderte dieses neue, noch unbekannte Ich für seinen Mut. War dies alles tatsächlich schon immer in mir gewesen?
Das Ich lachte. „Nein, ich bin in dir gewachsen. Ganz langsam. Aber jetzt bin ich zu groß, um mich noch länger zu verstecken.“
Eine kleine Träne löste sich aus meinem Auge und rollte langsam meine Wange herunter. „Werde ich ganz verschwinden?“
Plötzlich spürte ich zwei Arme, die sich um mich legten und mich sanft hin und her wiegten. „Du bist, was ich einmal war. Und wirst für immer ein Teil von mir sein. Aber jetzt ist es Zeit, nach vorne zu schauen und weiterzugehen. Dies ist ein Wendepunkt. Hab keine Angst davor. Wir gehen noch ein Stück gemeinsam. Es wird wehtun, und sicher wirst du Angst haben. Aber dann sind wir wieder eins, und alles wird so sein, wie es der Lauf der Zeit vorgesehen hat.“
Ich nickte und wischte mir mit einem Ärmel die Tränenflut aus den Augen. Mit einem zaghaften Lächeln nahm ich die Hand meines neuen Ichs. Spürte die Stärke und das Selbstvertrauen darin. Und plötzlich hatte ich keine Angst mehr. Ich hob den Kopf, öffnete mein Herz soweit ich konnte und folgte seinem Ruf in die Stille der Zukunft hinein.

Mein Traum von deinem Meer

„Mein Traum von deinem Meer“

Der Frühling kann sich noch nicht so recht entscheiden, das Wetter ist auch mal einfach schmuddelig … Wollt ihr die perfekte Lösung für einen Regentag haben? – Eine spannende Liebesgeschichte zum mal-eben-in-sich-aufsaugen und genießen ist da doch genau das Richtige:

Eigentlich will Silvia Buchart nur Urlaub machen, als sie an die Küste von Dorset in Südengland fährt. Das kleine Cottage auf der Klippe lädt geradezu dazu ein, sich für eine Weile vor der Welt zu verstecken.

Doch in ihrer zweiten Nacht dort ändert sich plötzlich alles für Silvia. Sie träumt von einem versunkenen Schatz im Meer, vom Vollmond beleuchtet. Der Traum ist derart real und zieht sie so magisch an, dass sie kurz entschlossen den Fischer David Ackland engagiert, ihr bei der Suche nach dem Schatz zu helfen, da sie ihn nicht nur für eine Ausgeburt ihrer Fantasie hält. Obwohl der junge Mann ihr kein Wort glaubt, fährt er mit Silvia hinaus aufs Meer. Während das Echolot den Meeresboden absucht, haben die beiden viel Zeit zu reden – und sich zu verlieben. Und ahnen noch nicht, dass sie schon bald in Lebensgefahr schweben werden …

 

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